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02 März 2018

Schneemannzeit

Auch wenn es schon ein bisschen spät ist für den Winter, zeigt sich vielerorts gerade jetzt die weiße Pracht. Hab also eine schöne Schneemannzeit und einen entspannten Start in den ersten Frühlingsmonat.


Vielleicht hast Du ja auch jetzt noch Freude an einem Wintergedicht...


Gestern


Erst gestern war es, denkst du daran?
Es ging der Tag zur Neige.
Ein böser Schneesturm da begann
und brach die dürren Zweige.

Der Sturmwind blies die Sterne weg,
die Lichter, die wir lieben.
Vom Monde gar war nur ein Fleck,
ein gelber Schein geblieben.

Und jetzt? So schau doch nur hinaus:
Die Welt ertrinkt in Wonne.
Ein weißer Teppich liegt jetzt aus.
Es strahlt und lacht die Sonne.

Wohin du siehst: Ganz puderweiß
geschmückt sind alle Felder.
Der Bach rauscht lustig unterm Eis,
nur finster stehn die Wälder. 
Alexander Puschkin


09 November 2017

Ein altes Scherzgedicht

Ein wenig Blödsinn heitert den Alltag ungemein auf. Ein albernes Lachen vertreibt schnell den Stress und umwölkte Gedanken. Die Atmung vertieft sich und der ganze Körper kann für einige Momente von der Anspannung lassen. Daher sind Scherzgedichte ein echter Segen, denn sie zeigen einen Widersinn, der das stringente und lösungsorientierte Denken einfach einmal aushebelt.

Hier kommt ein besonderes Schätzchen, dass vielen sicher noch aus der Kindheit bekannt ist. Es gibt unzählige Varianten davon und jeder kennt noch eine andere Strophe, die wohl dazugehören würde. Von einer Autorin oder einem Autor weiß man allerdings nichts zu sagen. Daher genieße es einfach und erfreue Dich an dem gereimten Unsinn…




Dunkel war’s, der Mond schien helle,


Dunkel war’s, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss’ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar
saß auf einer grünen Banke,
die rot angestrichen war.

Neben ihm ’ne olle Schrulle,
von nicht einmal siebzehn Jahr,
diese aß ’ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Droben auf dem Apfelbaume, 
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

Die Kuh, die saß im Schwalbennest
mit sieben jungen Ziegen,
die feierten ein Jubelfest
und fingen an zu fliegen.

Der Esel zog Pantoffeln an,
ist übers Haus geflogen,
und wenn das nicht die Wahrheit ist,
so ist es doch gelogen.

Unbekannt



Welche Quatsch- oder Scherzgedichte sind denn Dir noch bekannt? 

18 März 2015

Test: Bist Du ein Mensch? – Teil 2


Manchmal kann einen die eigene Fehlerhaftigkeit vor so einige Herausforderungen stellen. Passt das eigene Selbstbild tatsächlich zu der Person, die man gern sein würde oder die man sein sollte? Sollen diese Dinge wegoptimiert werden oder kann ich sie zu meinem Selbstbild hinzufügen? Es kann schon Mut erfordern, Schwächen und kleine Macken dazu zu zählen und sich trotzdem als einen guten und liebenswerten Menschen anzunehmen. Hättest Du also Lust, eine weiteren Teil diesen kleinen Menschlichkeits-Test für Dich zu machen? Nun, dann merke Dir auch dieses Mal, wie oft Du mit „ja“ stimmst und hab viel Vergnügen beim Beantworten der Fragen.



 
Hast Du schon einmal eine gegenteilige Meinung vertreten, nur weil Du Deinen Gesprächspartner einfach nicht leiden konntest?

War es jemals Dein Wunsch, Zauberkräfte zu haben, Dich unsichtbar machen oder Gedanken lesen zu können?

Hast Du Dich schon einmal dabei ertappt, jemanden einfach angesehen, ihm aber nicht zugehört zu haben?

Hast Du jemals vorgegeben, eine Nahrungsmittelallergie zu haben, nur um nicht zugeben zu müssen, dass Du das Essen einfach nicht magst?

Hast Du schon einmal etwas gekauft, weil der Verkäufer oder die Verkäuferin so unglaublich nett zu Dir war?

Lächelst oder nickst Du manchmal, wenn Du an jemanden schreibst oder mit ihm telefonierst, obwohl Dich der andere gar nicht sehen kann?

Hast Du schon einmal die komplette Beziehung infrage gestellt, wenn Dein Partner oder Deine Freunde Dir von etwas begeistert vorschwärmen, was Du völlig doof und uninteressant findest?

Hast Du Dich jemals mit einem Menschen verbundener gefühlt, weil Du wusstest, dass die Verbindung nur vorübergehend ist?

Hast Du jemals einem Gegenstand einen menschlichen Namen gegeben?

Hattest Du nachts schon einmal eine geniale Idee oder einen tollen Plan, der Dir bei Tageslicht betrachtet ziemlich albern vorkam?

Hast Du schon einmal ein längeres Gespräch mit jemandem geführt, an dessen Namen Du Dich absolut nicht erinnern kannst oder wo Du die Person kennen gelernt hast?

Fühltest Du Dich jemals jemandem näher, nachdem Du darüber nachgedacht hattest, wie es wäre, wenn dieser Mensch nicht mehr Teil Deines Lebens ist?

Hast Du schon einmal versucht, einen Gegenstand durch die Kraft Deiner Gedanken zu bewegen oder einzuschalten?

Warst Du jemals froh, Single zu sein, wenn andere von Problemen in ihrer Partnerschaft erzählen oder glücklich, in einer Partnerschaft zu leben, wenn andere von ihren Singleproblemen berichten?

Hast Du schon einmal einen längeren Weg genommen, weil er leichter zu finden war, als ein kürzerer?

Hast Du jemals einem Menschen etwas Böses gewünscht und dann ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn es eingetroffen ist?

Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass Du Dich gerade wie eins Deiner Elternteile verhalten hast, obwohl Du das eigentlich nie wolltest?

Hast Du schon einmal über Dinge gelacht, die andere getan haben, welche Du auch schon gemacht hast, aber nie zugeben würdest?

Wenn ein Freund Dir von einem Erlebnis vorschwärmt, hast Du Dich schon einmal darüber geärgert, dass er Dich nicht mitgenommen hat, obwohl es Dich eigentlich gar nicht interessiert hätte?

Konntest Du jemals einen Menschen nicht leiden, weil er z.B. so riecht, wie Dein blöder Mathelehrer oder sich kleidet, wie Deine ungeliebte Tante?

Hast Du Dich schon einmal vor Etwas gedrückt, indem Du mit Begeisterung etwas getan hast, was Dir sonst eher lästig oder langweilig vorkommt?

Wenn Du allein warst, hast Du jemals einer abwesenden Person die Meinung gegeigt?







Hast Du fünf dieser Fragen bejahen können, sollten wir davon ausgehen, dass Du tatsächlich ein Mensch bist. Hat es nicht geklappt, war die Test unzureichend und es sollten neue Fragen ausgearbeitet werden. Fallen Dir noch weitere ein?

14 März 2015

Test: Bist Du ein Mensch?


Hast Du einmal Lust zu testen, ob Du ein Mensch bist? Falls ja, beantworte doch einmal für Dich die folgenden Fragen und merke Dir, wie oft Du mit „ja“ geantwortet hast.






Hast Du Dich schon einmal gefragt, ob Du jemandem etwas tatsächlich erzählt hast oder nur gedacht hast, dass Du davon erzählt hättest?

Macht es Dich nervös, wenn etwas zu nah an der Tischkante steht und rückst Du es dann mehr zur Tischmitte? 

Bist Du einmal in ein Zimmer gegangen und hast Dich dann gefragt, was Du eigentlich dort tun wolltest?

Hast Du schon einmal eine Hose getragen und bemerkt, dass noch ein Strumpf in einem Hosenbein steckt?

Warst Du jemals in ein Gespräch mit jemandem verwickelt und hast Dir vorgestellt, wie derjenige wohl reagieren würde, wenn Du jetzt etwas völlig Verrücktes tätest?

Sagst Du auch schon einmal „rechts“, obwohl Du „links“ meintest?

Kennst Du es, dass Deine sonst lebhafte Vorstellungskraft aussetzt, wenn Du Dir Deine Zukunft ohne einen bestimmten Menschen ausmalen sollst?

Wenn Du Dich an eine Situation erinnerst, ziehst Du dann ein Gesicht oder gibst Laute von Dir, als würde dies gerade jetzt passieren?

Wischst Du Dir mitunter noch einmal im Gesicht herum, obwohl Du den Fleck dort schon weggewischt hast?

Hast Du jemals etwas in den Ofen gestellt, um dann später festzustellen, dass Du ihn gar nicht eingeschaltet hast?

Nervt es Dich insgeheim, wenn Du an einer Fußgängerampel stehst und ein neu Dazukommender noch einmal den Ampelknopf für die Grünphase drückt?

Stellst Du Dir vor, was die Menschen bei Deiner Beerdigung wohl über Dich sagen würden?

Hast Du schon einmal eine Absage für eine Feier gegeben und dies dann fünf Minuten später bereut?

Hast Du jemals darüber nachgedacht, dass, wenn Du etwas täglich 10 Minuten getan hättest, Du darin heute schon richtig gut wärest und kannst Du Dich auch jetzt trotzdem nicht dazu aufraffen?

Glaubtest Du jemals, dass Dich ein Mensch bemerken würde, wenn Du ihn nur lange genug anstarrst?

Besitzt Du einen Talisman oder irgendeine Art von Glücksbringer?

Hattest Du jemals die Hoffnung, plötzlich etwas an Dir zu entdecken, in dem Du von Natur aus ungeheuer talentiert bist?

Nervt es Dich heimlich, wenn Dich jemand in einer E-Mail nicht namentlich begrüßt oder sich freundlich verabschiedet?

Fühltest Du Dich jemals in einer Gruppe von Menschen einsam?

Hast Du jemals etwas zu jemandem gesagt und Dich für den Rest des Tages gefragt, warum Du das eigentlich gesagt hast?






Wenn Du fünf der Fragen mit einem „Ja“ beantworten konntest, können wir mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Du wirklich und wahrhaftig ein Mensch bist. Falls es weniger waren, hat der Test keine Beweiskraft und es müssen weitere Tests durchgeführt werden.   ;-)

04 März 2013

Meinungsänderung



Ein Kriegsschiff befand sich auf offener See. Die See war unruhig und Nebelschwaden erschwerten die Sicht. Kurz nach Anbruch der Dunkelheit meldete der Ausguck: “Licht Steuerbord voraus!”

“Bleibt es stehen, oder bewegt es sich achteraus?” fragte der Kapitän.
Der Ausguck antwortete: “Es bleibt, Kapitän.”

Das Schiff befand sich also auf einem gefährlichen Kollisionskurs mit dem anderen Schiff.

Da rief der Kapitän dem Signalgast zu: “Schicken Sie dem Schiff ein Signal: Wir sind auf Kollisionskurs, empfehlen 20 Grad Kursänderung.”


Zurück kam das Signal: “Empfehlen Ihnen, den Kurs um 20 Grad zu ändern.”

Der Kapitän sagte: “Melden Sie: Ich bin ein Kapitän, Kurs um 20 Grad ändern.”

“Ich bin ein Unteroffizier”, lautete die Antwort. “Sie sollten Ihren Kurs besser um 20 Grad ändern.”

Inzwischen war der Kapitän ziemlich wütend. Er schimpfte: “Signalisieren Sie, dass ich ein Kriegsschiff bin. Er soll den Kurs um 20 Grad ändern.”

Prompt wurde eine Antwort zurückgeblinkt: “Ich bin ein Leuchtturm.”

Das Kriegsschiff änderte den Kurs.

Frank Koch

14 Januar 2013

Eine alte Indianerweisheit



Ein weißer Siedler, der sich in Kanada auf den Winter vorbereitet, hackt vor seiner Hütte gerade Holz, als ein Indianer vorbeikommt.
"Na, wie wird der Winter in diesem Jahr?", fragte er diesen.
"Kalt", sagte der Indianer knapp, "sehr kalt", und setzte seinen Weg fort. 

Der Siedler, der die Indianer kennt und ihr Wissen über Naturzusammenhänge schätzt, wird sehr nachdenklich und hackt emsig weiter. Am nächsten Tag kommt der Indianer vorbei.
"Na", meint der Siedler, "wird der Winter wirklich sehr kalt?"
"Sehr, sehr kalt", stößt der hervor, "extrem kalt!", und geht weiter.
Jetzt wird es dem Siedler mulmig und er hackt wie ein Verrückter, damit er den strengen Winter heil übersteht. 

Am folgenden Morgen taucht der Indianer wieder auf und meint im Vorübergehen nur tonlos: "Das wird der kälteste Winter, den es je gegeben hat."
"Und woher weißt du das?", ruft der Siedler ihm verzweifelt nach.
"Das ist eine alte Weisheit des roten Mannes", gibt der Indianer über die Schulter zurück, "wenn der weiße Mann viel Holz hackt, wird der Winter sehr kalt."

Quelle unbekannt

01 Januar 2012

Rezept für das neue Jahr


Man nehme 12 Monate, 
putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie 
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, 
so dass der Vorrat für ein Jahr reicht.
Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 
1 Teil Arbeit und 
2 Teilen Frohsinn und Humor.

Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, 
1 Teelöffel Toleranz, 
1 Körnchen Ironie und 
1 Prise Takt.

Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.



Katharina Elisabeth Goethe 
Mutter v. Johann Wolfgang von Goethe

12 Oktober 2011

Bürosport

Ein bisschen Unsinn gefällig? Hier eine hübsche Idee fürs Büro, falls der Tag nicht vergehen will und man einmal wieder dringend ein bisschen Bewegung und Spaß benötigt. Viel Vergnügen...




°°° Ein bisschen mehr Unsinn gefällig? Dann schau Dich gern unter schmunzeln um °°°

15 Juni 2011

Laut und leise

Die New Yorker Theatergruppe "Improv Everywhere" geht mit Improvisationstheater auf die Straße. Gegründet von Charlie Todd 2001 spielten schon mehrere tausend "verdeckte Agenten" über 100 Theaterstücke in der U-Bahn, auf öffentlichen Plätzen etc. Sie stiften ein bisschen Verwirrung und bringen ihre Zuschauer zum Staunen und Lachen. In diesem Video-Clip stellt der Leiter der Theatergruppe seine Schauspieler laut und leise. Das Signal ist seine Sonnenbrille.

Viel Spaß mit ein bisschen Unsinn.


PS Was würde wohl passieren, wenn man dem nächten Mitmenschen, der völlig aus der Rolle fällt, einen herzlichen Glückwunsch aussprechen würde für die außergewöhnliche Performance und das große Talent für naturalistische Darstellung?

14 April 2011

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