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30 Mai 2015
Wie viel Welt brauchst Du?
Nach einigen technischen Schwierigkeiten kann nun endlich wieder Leben bei der Lebenslilie einkehren. Und wenn die Technik streikt, macht man sich ja so seine Gedanken, auch weil man plötzlich mehr Zeit dazu hat.
Einer dieser Gedanken galt meinem Lebensstil und seinen Auswirkungen auf meine kleine Welt aber auch auf die Umwelt im Allgemeinen. Habe ich, mit Blick auf Natur und Mitmenschen, einen angemessenen Lebensstandard? Oder zieht er trotz Fußgängertums, Energiebewusstsein, Second Hand, achtsamer Lebensführung mit kleinen Extras hier und da eine Ausbeutung nach sich?
Der Begriff, der hier Erhellung bringen kann, ist der sog. „ökologische Fußabdruck“, der von dem Ingenieur Mathis Wackernagel und dem Human- und Wirtschaftsökologen William Rees entwickelt wurde. Dieser Fußabdruck bildet ab, wie groß die Fläche pro Jahr (global gesehen) sein muss, um einem Menschen seinen derzeitigen Lebensstil dauerhaft zu ermöglichen. Einbezogen werden u.a. Kleidung, Nahrung, Energiebereitstellung, Müllentsorgung und der verursachte Ausstoß von Kohlendioxid.
Dazu habe ich zwei interessante und leicht auszufüllende Tests gefunden. Es lohnt sich wirklich, diese einmal zu machen, um zu sehen, wie viele „Welten“ man wohl so braucht, um das Leben zu führen, das man gewöhnt ist.
Hast Du Lust, auch einmal für Dich nachzusehen? Falls ja, findest Du sie hier:
Bei >> Brot für die Welt kannst Du 13 Fragen beantworten, die Dir eine Einschätzung geben.
Bei >> Grüne Jugend Gütersloh sind es 33 Fragen, die vielleicht eine etwas genauere Schätzung ergeben könnten.
Ich wünsche Dir viel Freude mit den Tests und vielleicht möchtest Du sogar den ein oder anderen Tipp annehmen, der Dir hier gegeben wird, um Deinen Fußabdruck zu verkleinern. Probiere es doch einfach einmal aus.
18 März 2015
Test: Bist Du ein Mensch? – Teil 2
Manchmal kann einen die eigene Fehlerhaftigkeit vor so einige Herausforderungen stellen. Passt das eigene Selbstbild tatsächlich zu der Person, die man gern sein würde oder die man sein sollte? Sollen diese Dinge wegoptimiert werden oder kann ich sie zu meinem Selbstbild hinzufügen? Es kann schon Mut erfordern, Schwächen und kleine Macken dazu zu zählen und sich trotzdem als einen guten und liebenswerten Menschen anzunehmen. Hättest Du also Lust, eine weiteren Teil diesen kleinen Menschlichkeits-Test für Dich zu machen? Nun, dann merke Dir auch dieses Mal, wie oft Du mit „ja“ stimmst und hab viel Vergnügen beim Beantworten der Fragen.
Hast Du schon einmal eine gegenteilige Meinung vertreten, nur weil Du Deinen Gesprächspartner einfach nicht leiden konntest?
War es jemals Dein Wunsch, Zauberkräfte zu haben, Dich unsichtbar machen oder Gedanken lesen zu können?
Hast Du Dich schon einmal dabei ertappt, jemanden einfach angesehen, ihm aber nicht zugehört zu haben?
Hast Du jemals vorgegeben, eine Nahrungsmittelallergie zu haben, nur um nicht zugeben zu müssen, dass Du das Essen einfach nicht magst?
Hast Du schon einmal etwas gekauft, weil der Verkäufer oder die Verkäuferin so unglaublich nett zu Dir war?
Lächelst oder nickst Du manchmal, wenn Du an jemanden schreibst oder mit ihm telefonierst, obwohl Dich der andere gar nicht sehen kann?
Hast Du schon einmal die komplette Beziehung infrage gestellt, wenn Dein Partner oder Deine Freunde Dir von etwas begeistert vorschwärmen, was Du völlig doof und uninteressant findest?
Hast Du Dich jemals mit einem Menschen verbundener gefühlt, weil Du wusstest, dass die Verbindung nur vorübergehend ist?
Hast Du jemals einem Gegenstand einen menschlichen Namen gegeben?
Hattest Du nachts schon einmal eine geniale Idee oder einen tollen Plan, der Dir bei Tageslicht betrachtet ziemlich albern vorkam?
Hast Du schon einmal ein längeres Gespräch mit jemandem geführt, an dessen Namen Du Dich absolut nicht erinnern kannst oder wo Du die Person kennen gelernt hast?
Fühltest Du Dich jemals jemandem näher, nachdem Du darüber nachgedacht hattest, wie es wäre, wenn dieser Mensch nicht mehr Teil Deines Lebens ist?
Hast Du schon einmal versucht, einen Gegenstand durch die Kraft Deiner Gedanken zu bewegen oder einzuschalten?
Warst Du jemals froh, Single zu sein, wenn andere von Problemen in ihrer Partnerschaft erzählen oder glücklich, in einer Partnerschaft zu leben, wenn andere von ihren Singleproblemen berichten?
Hast Du schon einmal einen längeren Weg genommen, weil er leichter zu finden war, als ein kürzerer?
Hast Du jemals einem Menschen etwas Böses gewünscht und dann ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn es eingetroffen ist?
Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass Du Dich gerade wie eins Deiner Elternteile verhalten hast, obwohl Du das eigentlich nie wolltest?
Hast Du schon einmal über Dinge gelacht, die andere getan haben, welche Du auch schon gemacht hast, aber nie zugeben würdest?
Wenn ein Freund Dir von einem Erlebnis vorschwärmt, hast Du Dich schon einmal darüber geärgert, dass er Dich nicht mitgenommen hat, obwohl es Dich eigentlich gar nicht interessiert hätte?
Konntest Du jemals einen Menschen nicht leiden, weil er z.B. so riecht, wie Dein blöder Mathelehrer oder sich kleidet, wie Deine ungeliebte Tante?
Hast Du Dich schon einmal vor Etwas gedrückt, indem Du mit Begeisterung etwas getan hast, was Dir sonst eher lästig oder langweilig vorkommt?
Wenn Du allein warst, hast Du jemals einer abwesenden Person die Meinung gegeigt?
Hast Du fünf dieser Fragen bejahen können, sollten wir davon ausgehen, dass Du tatsächlich ein Mensch bist. Hat es nicht geklappt, war die Test unzureichend und es sollten neue Fragen ausgearbeitet werden. Fallen Dir noch weitere ein?
14 März 2015
Test: Bist Du ein Mensch?
Hast Du einmal Lust zu testen, ob Du ein Mensch bist? Falls ja, beantworte doch einmal für Dich die folgenden Fragen und merke Dir, wie oft Du mit „ja“ geantwortet hast.
Hast Du Dich schon einmal gefragt, ob Du jemandem etwas tatsächlich erzählt hast oder nur gedacht hast, dass Du davon erzählt hättest?
Macht es Dich nervös, wenn etwas zu nah an der Tischkante steht und rückst Du es dann mehr zur Tischmitte?
Bist Du einmal in ein Zimmer gegangen und hast Dich dann gefragt, was Du eigentlich dort tun wolltest?
Hast Du schon einmal eine Hose getragen und bemerkt, dass noch ein Strumpf in einem Hosenbein steckt?
Warst Du jemals in ein Gespräch mit jemandem verwickelt und hast Dir vorgestellt, wie derjenige wohl reagieren würde, wenn Du jetzt etwas völlig Verrücktes tätest?
Sagst Du auch schon einmal „rechts“, obwohl Du „links“ meintest?
Kennst Du es, dass Deine sonst lebhafte Vorstellungskraft aussetzt, wenn Du Dir Deine Zukunft ohne einen bestimmten Menschen ausmalen sollst?
Wenn Du Dich an eine Situation erinnerst, ziehst Du dann ein Gesicht oder gibst Laute von Dir, als würde dies gerade jetzt passieren?
Wischst Du Dir mitunter noch einmal im Gesicht herum, obwohl Du den Fleck dort schon weggewischt hast?
Hast Du jemals etwas in den Ofen gestellt, um dann später festzustellen, dass Du ihn gar nicht eingeschaltet hast?
Nervt es Dich insgeheim, wenn Du an einer Fußgängerampel stehst und ein neu Dazukommender noch einmal den Ampelknopf für die Grünphase drückt?
Stellst Du Dir vor, was die Menschen bei Deiner Beerdigung wohl über Dich sagen würden?
Hast Du schon einmal eine Absage für eine Feier gegeben und dies dann fünf Minuten später bereut?
Hast Du jemals darüber nachgedacht, dass, wenn Du etwas täglich 10 Minuten getan hättest, Du darin heute schon richtig gut wärest und kannst Du Dich auch jetzt trotzdem nicht dazu aufraffen?
Glaubtest Du jemals, dass Dich ein Mensch bemerken würde, wenn Du ihn nur lange genug anstarrst?
Besitzt Du einen Talisman oder irgendeine Art von Glücksbringer?
Hattest Du jemals die Hoffnung, plötzlich etwas an Dir zu entdecken, in dem Du von Natur aus ungeheuer talentiert bist?
Nervt es Dich heimlich, wenn Dich jemand in einer E-Mail nicht namentlich begrüßt oder sich freundlich verabschiedet?
Fühltest Du Dich jemals in einer Gruppe von Menschen einsam?
Hast Du jemals etwas zu jemandem gesagt und Dich für den Rest des Tages gefragt, warum Du das eigentlich gesagt hast?
Wenn Du fünf der Fragen mit einem „Ja“ beantworten konntest, können wir mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Du wirklich und wahrhaftig ein Mensch bist. Falls es weniger waren, hat der Test keine Beweiskraft und es müssen weitere Tests durchgeführt werden. ;-)
18 Oktober 2014
Die 80%-Woche ° Erlebnisse und Ergebnisse
„Ich bin dabei“, stand am vergangenen Samstag schon so schön in den Kommentaren. Stichworte wie: Eiseimer oder "ich weiß schon, was ich nehme" oder challenge waren zu lesen und auch ein leichter Anklang von „au weia…“ war dabei. Nun geht es ans Berichten.
Vor einer Woche habe ich Dich und Euch dazu eingeladen, eine 80%-Woche zu starten und Euch dabei eines Themas anzunehmen, bei dem Ihr wisst, dass Ihr gern und immer 100% gebt. Hier ging es ja darum, einmal zu beobachten, wie es uns damit ergeht, wenn wir versuchen, ein bisschen weniger (schnell) zu tun, zu sagen oder zu geben. Nein, es geht nicht um ein Leben mit angezogener Handbremse sondern um eine Art Achtsamkeitsübung. Welche Gedanken und Gefühle kommen dabei hoch, welche Erlebnisse hat
man im Augenblick des Reduzierens und Verlangsamens? Geht das glatt und einfach oder meldet sich ein Widerstand oder eine innere Stimme zu Wort? Es wäre wunderbar, wenn Ihr Lust habt, den ein oder anderen Gedanken per Kommentar hier zu teilen. Das geht auch sehr schön anonym, wenn dies Dir angenehm ist. Aber nun will ich mal berichten.
Mein Thema hieß für diese Woche, langsamer zu werden: Ein bisschen langsamer herumlaufen, die Dinge, die ich zu erledigen habe, mit weniger Geschwindigkeit zu tun. Ich gebe zu, dass ich zu denen gehöre, die von trödelnden Leuten auf dem Weg vor ihnen etwas genervt sind. Ich werde unruhig, wenn ich bei jemandem Betulichkeit, Umständlichkeit oder Schwerfälligkeit bemerke und am meisten bei mir selbst. Wenn ich etwas vergesse und einen Weg zweimal laufen muss – wer es nicht im Kopf hat, muss es in den Beinen haben – kommt schon ein wenig Ärger über mich selbst auf. Ich erinnere mich daran, dass ich vor Jahren Schwierigkeiten mit einem Fuß hatte, durch die ich gezwungen war, langsamer zu gehen und habe noch vor Augen, dass ich mit den älteren Herrschaften und den ebenfalls Fußlahmen auf der Verkehrsinsel stand, weil ich nicht in einer Grünphase über die Straße kam – viel zu langsam, schrecklich!
Wenn es einfach passiert, ist das eine Sache. Wenn ich es aber bewusst entscheide und tue, ist es eine komplett andere, wie ich in dieser Woche gelernt habe. Ich verstoße gegen alte, innere Regeln und schon taucht ein Zwiespalt und damit Unwohlsein auf. Unterhaltsam war, dass es beim Gehen mit imaginierter Musik im inneren Ohr ganz gut klappte, einfach langsamer zu gehen. Aber dann kam schon schnell Hektik in mir auf, wenn ich eine Ampelphase oder eine Bahn zu verpassen drohte. „Schnell, beeil dich“, rief es automatisch in mir, aber ich hielt stand. Leute zogen an mir vorbei oder mussten um mich herumgehen, um schnellen Schrittes vorwärts zu kommen.
Und dann wurde es richtig interessant, denn ich kam mir zum einen vor wie ein Hindernis, das den anderen im Weg ist. Ein unangenehmes Gefühl, an dem ich meine Konditionierung sehe, mich mit dafür verantwortlich zu halten, dass es läuft und flott vorwärts geht und zwar möglichst immer. Zum anderen ließ Überholt zu werden, das Gefühl von Schwäche in mir hochkommen: So jung und fit wie die anderen bin ich nicht mehr, ich falle wohl zurück, werde ich jetzt alt? Wie seltsam, dass ich ins Vergleichen verfiel und diese Gedanken auftauchten, obwohl ich doch bewusst entschieden hatte, langsamer zu sein. Unruhe und eine leichte Unsicherheit machte sich außerdem breit, denn ich war aus dem gewohnten Trott ausgetreten. Ich haste nicht, wie die anderen. Ich laufe nicht geschäftig und offensichtlich auf ein Ziel orientiert los.
Es ging also raus aus der Gewohnheit, raus aus der Komfortzone und auch um das Vorzeigen, dass ich, ebenso wie die anderen, zu tun habe und nicht flaniere, während andere beschäftigt sind. Anscheinend ist es mir auch wichtig, ebenso wie die anderen, immer ein Ziel zu haben und keine Zeit zum Daddeln. Schließlich bin ich ebenso wenig abkömmlich wie die anderen auch. „Halten Sie mich nicht auf, ich bin gefragt und muss dringend zu einem Termin.“ Ein herrliches, sicheres Gefühl von Selbstwert, Zielrichtung und Selbstbewusstsein und offenkundig dazuzugehören, nicht wahr? „Erwischt“, dachte ich und musste über mich selbst grinsen. Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, ein ausgefülltes Leben, Ziele und Termine zu haben. Aber dieses "ebenso wie andere" ist schon interessant. So kann sich Gemeinschaft also auch bemerkbar machen.
Aber als ich die gewohnheitsmäßige Geschwindigkeit, Ungeduld und das Unwohlsein zur Seite schieben konnte, habe ich die Augen wieder offener gehabt. Wie immer natürlich für die kleinen, schönen, erstaunlichen Dinge und zwar nicht nur in offensichtlich schöner Umgebung sondern auch in Betonschluchten, auf großen Kreuzungen, in spartanischen Umgebungen. Ich habe es wieder mehr gesehen, bekam gleich bessere Laune, lächelte, machte ein Kompliment, hatte einen netten Smalltalk, bekam eine tolle Buchempfehlung von einer Fremden und war ganz erstaunt, wie unangestrengt es einfach passiert, freundlich, gelassen und aufmerksam zu sein. Dazu muss ich mir nur erlauben, auch einmal langsamer zu sein, gegen eigene Gewohnheit und Automatismus zu handeln und mir Zeit zu nehmen. Und ich kann versichern, dass ich meine Ziele und Termine ebenso gut erreicht habe wie sonst auch.
Ein besonderer Sonnenstrahl war eine plötzliche, ganz alte Erinnerung an meine Urgroßmutter, die mir einmal sagte: „Nur Diener und Diebe rennen, Herrschaften schreiten“. Mir ist ganz warm ums Herz geworden, als ich ihr liebes, faltiges Gesicht dabei vor mir sah. Ein so schönes Geschenk, einfach, weil Platz und Zeit dafür da war. Eine Herrschaft wird aus mir wohl nicht werden - verzeih mir bitte, Oma - aber ich habe mir vorgenommen, wieder mehr auf meine Geschwindigkeit zu achten. Das Unwohlsein, die Ungeduld und ein leichtes Flattern des Selbstwertgefühls werde ich aushalten und mir auch mal ein bisschen näher ansehen. Aber ich habe so Einiges Schönes dafür geschenkt bekommen, ein klein wenig mehr Zufriedenheit und Ruhe im Alltag, sodass ich diese 20% weniger immer mal wieder in mein Leben bewusst einbauen werde. Ich entscheide darüber und nicht die anderen oder die Umstände. Ich bin eher mein eigenes Hindernis und habe es somit selbst in der Hand, etwas zu ändern.
Und wie war es bei Dir? Was hast Du mit Dir selbst und anderen erlebt? Gibt es von Erkenntnissen oder Anekdoten zu berichten? Lass von Dir lesen…
Vor einer Woche habe ich Dich und Euch dazu eingeladen, eine 80%-Woche zu starten und Euch dabei eines Themas anzunehmen, bei dem Ihr wisst, dass Ihr gern und immer 100% gebt. Hier ging es ja darum, einmal zu beobachten, wie es uns damit ergeht, wenn wir versuchen, ein bisschen weniger (schnell) zu tun, zu sagen oder zu geben. Nein, es geht nicht um ein Leben mit angezogener Handbremse sondern um eine Art Achtsamkeitsübung. Welche Gedanken und Gefühle kommen dabei hoch, welche Erlebnisse hat
man im Augenblick des Reduzierens und Verlangsamens? Geht das glatt und einfach oder meldet sich ein Widerstand oder eine innere Stimme zu Wort? Es wäre wunderbar, wenn Ihr Lust habt, den ein oder anderen Gedanken per Kommentar hier zu teilen. Das geht auch sehr schön anonym, wenn dies Dir angenehm ist. Aber nun will ich mal berichten.
Mein Thema hieß für diese Woche, langsamer zu werden: Ein bisschen langsamer herumlaufen, die Dinge, die ich zu erledigen habe, mit weniger Geschwindigkeit zu tun. Ich gebe zu, dass ich zu denen gehöre, die von trödelnden Leuten auf dem Weg vor ihnen etwas genervt sind. Ich werde unruhig, wenn ich bei jemandem Betulichkeit, Umständlichkeit oder Schwerfälligkeit bemerke und am meisten bei mir selbst. Wenn ich etwas vergesse und einen Weg zweimal laufen muss – wer es nicht im Kopf hat, muss es in den Beinen haben – kommt schon ein wenig Ärger über mich selbst auf. Ich erinnere mich daran, dass ich vor Jahren Schwierigkeiten mit einem Fuß hatte, durch die ich gezwungen war, langsamer zu gehen und habe noch vor Augen, dass ich mit den älteren Herrschaften und den ebenfalls Fußlahmen auf der Verkehrsinsel stand, weil ich nicht in einer Grünphase über die Straße kam – viel zu langsam, schrecklich!
Wenn es einfach passiert, ist das eine Sache. Wenn ich es aber bewusst entscheide und tue, ist es eine komplett andere, wie ich in dieser Woche gelernt habe. Ich verstoße gegen alte, innere Regeln und schon taucht ein Zwiespalt und damit Unwohlsein auf. Unterhaltsam war, dass es beim Gehen mit imaginierter Musik im inneren Ohr ganz gut klappte, einfach langsamer zu gehen. Aber dann kam schon schnell Hektik in mir auf, wenn ich eine Ampelphase oder eine Bahn zu verpassen drohte. „Schnell, beeil dich“, rief es automatisch in mir, aber ich hielt stand. Leute zogen an mir vorbei oder mussten um mich herumgehen, um schnellen Schrittes vorwärts zu kommen.
Und dann wurde es richtig interessant, denn ich kam mir zum einen vor wie ein Hindernis, das den anderen im Weg ist. Ein unangenehmes Gefühl, an dem ich meine Konditionierung sehe, mich mit dafür verantwortlich zu halten, dass es läuft und flott vorwärts geht und zwar möglichst immer. Zum anderen ließ Überholt zu werden, das Gefühl von Schwäche in mir hochkommen: So jung und fit wie die anderen bin ich nicht mehr, ich falle wohl zurück, werde ich jetzt alt? Wie seltsam, dass ich ins Vergleichen verfiel und diese Gedanken auftauchten, obwohl ich doch bewusst entschieden hatte, langsamer zu sein. Unruhe und eine leichte Unsicherheit machte sich außerdem breit, denn ich war aus dem gewohnten Trott ausgetreten. Ich haste nicht, wie die anderen. Ich laufe nicht geschäftig und offensichtlich auf ein Ziel orientiert los.
Es ging also raus aus der Gewohnheit, raus aus der Komfortzone und auch um das Vorzeigen, dass ich, ebenso wie die anderen, zu tun habe und nicht flaniere, während andere beschäftigt sind. Anscheinend ist es mir auch wichtig, ebenso wie die anderen, immer ein Ziel zu haben und keine Zeit zum Daddeln. Schließlich bin ich ebenso wenig abkömmlich wie die anderen auch. „Halten Sie mich nicht auf, ich bin gefragt und muss dringend zu einem Termin.“ Ein herrliches, sicheres Gefühl von Selbstwert, Zielrichtung und Selbstbewusstsein und offenkundig dazuzugehören, nicht wahr? „Erwischt“, dachte ich und musste über mich selbst grinsen. Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, ein ausgefülltes Leben, Ziele und Termine zu haben. Aber dieses "ebenso wie andere" ist schon interessant. So kann sich Gemeinschaft also auch bemerkbar machen.
Ein besonderer Sonnenstrahl war eine plötzliche, ganz alte Erinnerung an meine Urgroßmutter, die mir einmal sagte: „Nur Diener und Diebe rennen, Herrschaften schreiten“. Mir ist ganz warm ums Herz geworden, als ich ihr liebes, faltiges Gesicht dabei vor mir sah. Ein so schönes Geschenk, einfach, weil Platz und Zeit dafür da war. Eine Herrschaft wird aus mir wohl nicht werden - verzeih mir bitte, Oma - aber ich habe mir vorgenommen, wieder mehr auf meine Geschwindigkeit zu achten. Das Unwohlsein, die Ungeduld und ein leichtes Flattern des Selbstwertgefühls werde ich aushalten und mir auch mal ein bisschen näher ansehen. Aber ich habe so Einiges Schönes dafür geschenkt bekommen, ein klein wenig mehr Zufriedenheit und Ruhe im Alltag, sodass ich diese 20% weniger immer mal wieder in mein Leben bewusst einbauen werde. Ich entscheide darüber und nicht die anderen oder die Umstände. Ich bin eher mein eigenes Hindernis und habe es somit selbst in der Hand, etwas zu ändern.
Und wie war es bei Dir? Was hast Du mit Dir selbst und anderen erlebt? Gibt es von Erkenntnissen oder Anekdoten zu berichten? Lass von Dir lesen…
11 Oktober 2014
Herausforderung: Die 80%-Woche
Wie gut kennst Du Dich eigentlich, wenn es um Deine Gewohnheiten und Ansichten über Dich selbst geht? Kennst Du auch diese innere Stimme, die das Beste von Dir verlangt? Nein, es muss nicht dieser Film vom erfolgreichen, karriereorientierten Leistungsmenschen sein, in dem Du die Hauptrolle spielst oder den Du bei anderen belächelst. Vielmehr geht es darum, einmal zu beobachten, was passiert, wenn Du einmal eine andere Haltung einnimmst und Dinge anders tust als sonst.
Wir wollen dabei nicht heraufbeschwören, dass wir ja alle oft müde und überlastet sind und das Gefühl haben, die Zeit reiche nie und wir müssen immer so schrecklich viel tun. Es geht auch nicht um Verzicht und Mäßigung oder darum, ein besserer Mensch zu werden. Es geht darum, uns selbst einmal auf die Schliche zu kommen und die Beobachtungsgabe für uns selbst zu schärfen, wo und wann das Gewohnte aufhört und das „So-geht-das-aber-nicht“ anspringt. Ein paar Beispiele im Alltag? Hier kommen sie:
+ Du gehst flotten Schrittes durch den Tag. Menschen, die Dir vor den Füßen herumzotteln, nerven Dich, Du magst das Warten am Bahnhof, an der Bushaltestelle, an der Kasse nicht. Die anderen sind zu langsam und Du schaust, dass Du Dinge schnell und effektiv erledigst und Verzögerungen vermeidest.
Deine Aufgabe: Mach alles einmal für diese Woche um etwa 20% langsamer. Wie ergeht es Dir damit?
+ Du räumst Deiner Familie viel hinterher, erledigst den Haushaltskram, siehst zu, dass jeder zur rechten Zeit am rechten Ort ist und erinnerst Deine Lieben an so Manches, was für sie selbst oder für Euch alle geschehen muss. Es muss aufgeräumt und sauber sein und der Laden soll laufen.
Deine Aufgabe: Denk mal 20% weniger an andere und für andere mit. Bleib mal sitzen, wenn etwas zu tun ist. Wie hältst Du es durch?
+ Du machst im Job häufig Überstunden, schaust alles, was Du gemacht hast, noch zwei Mal durch, damit es auch wirklich korrekt ist. Man kann Dich oft fragen und Du hast eine Antwort oder einen Vorschlag parat. Du hilfst aus und machst Sachen auch bis zum Ende.
Deine Aufgabe: Lass die anderen mal in 20% der Fälle selbst machen und sag auch: „Das weiß ich jetzt nicht.“ Liefere die Ergebnisse gut genug zur rechten Zeit oder lass etwas für den nächsten Tag. Bleibst Du sicher und im Gleichgewicht?
+ Du achtest auf Dein Äußeres. Du schaust immer mal wieder in den Spiegel, die Kleider müssen gut sitzen, modisch und geschmackvoll sein. Speckröllchen, Fältchen oder Pickel soll man nicht sehen. Oder Du trägst nur bequeme, nicht zu auffällige Sachen, die alle anderen auch tragen würden
Deine Aufgabe: Lass in dieser Woche für ungefähr 20% fünfe gerade sein und erlaube Dir Knittern, einen Tag später mit der Haarwäsche oder – im bequemen, unauffälligen Muster - mal schickere Kleider und hellere Farben. Fühlst Du Dich wohl und sicher in Deiner Haut?
+ Du erzählst gern, bist häufig mit Menschen im Gespräch und selten um eine Antwort verlegen. Gesprächspausen überbrückst Du gut und zum Nachdenken benutzt Du gern Füllwörter „irgendwie“, „na ja“, „zumindest“, „keine Ahnung“ etc. Oder Du hast Sprachgewohnheiten bei denen Du Gutes oder Schlechtes immer mit den gleichen Wendungen bezeichnen.
Deine Aufgabe: Mach weniger Worte, lass Füllworte weg, riskiere ein Schweigen und benutze mal andere Worte. Wirst Du innerlich unruhig und wenn ja, wie schnell geht das?
+ Du bist jemand, der oder die gern den Freunden, Kollegen, der Familie das „kleine bisschen Mehr“ gibt. Eine kleine Aufmerksamkeit, eine nette Mail, Du rufst immer gleich zurück und hörst zu, auch wenn jemand weitschweifig erzählt. Du bist noch verständnisvoll, wenn jemand über Kleinkram jammert und hörst auch Leuten zu, die Du nicht sonderlich magst.
Deine Aufgabe: Sei mal in 20% der Fälle nicht erreichbar, ruf später zurück und sei nicht immer die soziale Verbindung. Mögen Dich die anderen noch immer und magst Du Dich selbst?
+ Du bist viel unter Leuten und hast eigentlich immer etwas um die Ohren. Es gibt Dinge zu tun, Leute zu treffen, Du hast viele Interessen, liest gern, bist kulturell unterwegs und schaust Fernsehen. Dein Geist ist wendig, braucht Anregung und hat Spaß an Wissen und Unterhaltung.
Deine Aufgabe: Lass einmal 20% Schweigen in Dein Leben mit fersehfreien Abenden, Zeit ohne Pläne und Verabredungen, kein Buch und keine Zeitung vor der Nase. Wann fängt Dein Geist an zu plappern?
Es könnte interessant sein, zu sehen, was mit einem selbst passiert, wenn man sich ein kleines bisschen anders verhält als sonst. 20% sind eine Kleinigkeit, die zu schaffen ist aber ungewohnt genug, dass es bemerkbar ist. Und die Aufmerksamkeit tut ihr Übriges, damit sich ein paar Dinge zu Wort melden und Erkenntnisse bringen können. Vor allem wird sicher das „Wann“ erstaunlich sein, nämlich, wann das erste Urteil daher kommt, wie: „nein, das ist jetzt doof“, „jetzt passt es nicht“, „ich brauche sowas nicht“ usw. Dann geht es nämlich schon los mit der Herausforderung ;-)
Wie sieht’s aus, hast Du Lust, Dich der 80%-Woche zu stellen? Nimmst Du die Herausforderung an? Ich melde mich am kommenden Samstag wieder und werde auch berichten, wie es mir ergangen ist. Und ich freue mich, wenn Du Deine Erlebnisse und Erkenntnisse mit uns teilen magst.
Hab eine interessante 80%-Woche und bis zum 18. Oktober…
Wir wollen dabei nicht heraufbeschwören, dass wir ja alle oft müde und überlastet sind und das Gefühl haben, die Zeit reiche nie und wir müssen immer so schrecklich viel tun. Es geht auch nicht um Verzicht und Mäßigung oder darum, ein besserer Mensch zu werden. Es geht darum, uns selbst einmal auf die Schliche zu kommen und die Beobachtungsgabe für uns selbst zu schärfen, wo und wann das Gewohnte aufhört und das „So-geht-das-aber-nicht“ anspringt. Ein paar Beispiele im Alltag? Hier kommen sie:
+ Du gehst flotten Schrittes durch den Tag. Menschen, die Dir vor den Füßen herumzotteln, nerven Dich, Du magst das Warten am Bahnhof, an der Bushaltestelle, an der Kasse nicht. Die anderen sind zu langsam und Du schaust, dass Du Dinge schnell und effektiv erledigst und Verzögerungen vermeidest.
Deine Aufgabe: Mach alles einmal für diese Woche um etwa 20% langsamer. Wie ergeht es Dir damit?
+ Du räumst Deiner Familie viel hinterher, erledigst den Haushaltskram, siehst zu, dass jeder zur rechten Zeit am rechten Ort ist und erinnerst Deine Lieben an so Manches, was für sie selbst oder für Euch alle geschehen muss. Es muss aufgeräumt und sauber sein und der Laden soll laufen.
Deine Aufgabe: Denk mal 20% weniger an andere und für andere mit. Bleib mal sitzen, wenn etwas zu tun ist. Wie hältst Du es durch?
+ Du machst im Job häufig Überstunden, schaust alles, was Du gemacht hast, noch zwei Mal durch, damit es auch wirklich korrekt ist. Man kann Dich oft fragen und Du hast eine Antwort oder einen Vorschlag parat. Du hilfst aus und machst Sachen auch bis zum Ende.
Deine Aufgabe: Lass die anderen mal in 20% der Fälle selbst machen und sag auch: „Das weiß ich jetzt nicht.“ Liefere die Ergebnisse gut genug zur rechten Zeit oder lass etwas für den nächsten Tag. Bleibst Du sicher und im Gleichgewicht?
+ Du achtest auf Dein Äußeres. Du schaust immer mal wieder in den Spiegel, die Kleider müssen gut sitzen, modisch und geschmackvoll sein. Speckröllchen, Fältchen oder Pickel soll man nicht sehen. Oder Du trägst nur bequeme, nicht zu auffällige Sachen, die alle anderen auch tragen würden
Deine Aufgabe: Lass in dieser Woche für ungefähr 20% fünfe gerade sein und erlaube Dir Knittern, einen Tag später mit der Haarwäsche oder – im bequemen, unauffälligen Muster - mal schickere Kleider und hellere Farben. Fühlst Du Dich wohl und sicher in Deiner Haut?
+ Du erzählst gern, bist häufig mit Menschen im Gespräch und selten um eine Antwort verlegen. Gesprächspausen überbrückst Du gut und zum Nachdenken benutzt Du gern Füllwörter „irgendwie“, „na ja“, „zumindest“, „keine Ahnung“ etc. Oder Du hast Sprachgewohnheiten bei denen Du Gutes oder Schlechtes immer mit den gleichen Wendungen bezeichnen.
Deine Aufgabe: Mach weniger Worte, lass Füllworte weg, riskiere ein Schweigen und benutze mal andere Worte. Wirst Du innerlich unruhig und wenn ja, wie schnell geht das?
+ Du bist jemand, der oder die gern den Freunden, Kollegen, der Familie das „kleine bisschen Mehr“ gibt. Eine kleine Aufmerksamkeit, eine nette Mail, Du rufst immer gleich zurück und hörst zu, auch wenn jemand weitschweifig erzählt. Du bist noch verständnisvoll, wenn jemand über Kleinkram jammert und hörst auch Leuten zu, die Du nicht sonderlich magst.
Deine Aufgabe: Sei mal in 20% der Fälle nicht erreichbar, ruf später zurück und sei nicht immer die soziale Verbindung. Mögen Dich die anderen noch immer und magst Du Dich selbst?
+ Du bist viel unter Leuten und hast eigentlich immer etwas um die Ohren. Es gibt Dinge zu tun, Leute zu treffen, Du hast viele Interessen, liest gern, bist kulturell unterwegs und schaust Fernsehen. Dein Geist ist wendig, braucht Anregung und hat Spaß an Wissen und Unterhaltung.
Deine Aufgabe: Lass einmal 20% Schweigen in Dein Leben mit fersehfreien Abenden, Zeit ohne Pläne und Verabredungen, kein Buch und keine Zeitung vor der Nase. Wann fängt Dein Geist an zu plappern?
Es könnte interessant sein, zu sehen, was mit einem selbst passiert, wenn man sich ein kleines bisschen anders verhält als sonst. 20% sind eine Kleinigkeit, die zu schaffen ist aber ungewohnt genug, dass es bemerkbar ist. Und die Aufmerksamkeit tut ihr Übriges, damit sich ein paar Dinge zu Wort melden und Erkenntnisse bringen können. Vor allem wird sicher das „Wann“ erstaunlich sein, nämlich, wann das erste Urteil daher kommt, wie: „nein, das ist jetzt doof“, „jetzt passt es nicht“, „ich brauche sowas nicht“ usw. Dann geht es nämlich schon los mit der Herausforderung ;-)
Wie sieht’s aus, hast Du Lust, Dich der 80%-Woche zu stellen? Nimmst Du die Herausforderung an? Ich melde mich am kommenden Samstag wieder und werde auch berichten, wie es mir ergangen ist. Und ich freue mich, wenn Du Deine Erlebnisse und Erkenntnisse mit uns teilen magst.
Hab eine interessante 80%-Woche und bis zum 18. Oktober…
28 Mai 2014
Was entspannt, entschleunigt und inspiriert uns? – Die Antworten
Vor einiger Zeit hat die Lebenslilie eine kleine Umfrage gestartet. Die Frage lautete:
Es gab wirklich sehr schöne Rückmeldungen in den Kommentaren – berührend, witzig, tief- und feinsinnig, praktisch und eben inspirierend. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön allen, die sich die Zeit genommen haben, um mitzumachen und ihre Ideen mit allen anderen Menschen zu teilen. Sie waren und sind einfach wunderschön zu lesen! Es war ein echtes Geschenk, so viele Anregungen und Geschichten zu diesem Thema zu bekommen.*
Nun ist es soweit, alles ist gesammelt und zu einem Film zusammengefasst. Jetzt können die Antworten hinaus in die Welt gehen und hoffentlich den ein oder anderen Menschen erreichen und erfreuen. Teile den Video-Clip gern mit jemandem, dem Du Entspannung, Entschleunigung und Inspiration wünscht. Vielleicht einfach nur als kleiner Gruß für einige Mußeminuten.
Hab viel Freude beim Ansehen und entspannte 4 ½ Minuten, in denen Du in die wunderbaren Ideen eintauchen mögest …
Das Musikstück nennt sich übrigens “Meditation Impromptu 03” und stammt von Kevin MacLeod. Weiteres dazu findest Du in den Infos unter dem Video-Clip bei YouTube.
* Wenn Du magst, lies gern die Kommentare im Original hier noch einmal nach
Welche Worte und Gedanken beschreiben, dass wir entspannt, entschleunigt und inspiriert sind?
Es gab wirklich sehr schöne Rückmeldungen in den Kommentaren – berührend, witzig, tief- und feinsinnig, praktisch und eben inspirierend. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön allen, die sich die Zeit genommen haben, um mitzumachen und ihre Ideen mit allen anderen Menschen zu teilen. Sie waren und sind einfach wunderschön zu lesen! Es war ein echtes Geschenk, so viele Anregungen und Geschichten zu diesem Thema zu bekommen.*
Nun ist es soweit, alles ist gesammelt und zu einem Film zusammengefasst. Jetzt können die Antworten hinaus in die Welt gehen und hoffentlich den ein oder anderen Menschen erreichen und erfreuen. Teile den Video-Clip gern mit jemandem, dem Du Entspannung, Entschleunigung und Inspiration wünscht. Vielleicht einfach nur als kleiner Gruß für einige Mußeminuten.
Hab viel Freude beim Ansehen und entspannte 4 ½ Minuten, in denen Du in die wunderbaren Ideen eintauchen mögest …
Das Musikstück nennt sich übrigens “Meditation Impromptu 03” und stammt von Kevin MacLeod. Weiteres dazu findest Du in den Infos unter dem Video-Clip bei YouTube.
* Wenn Du magst, lies gern die Kommentare im Original hier noch einmal nach
11 Mai 2014
Was entspannt, entschleunigt und inspiriert uns?
Was entspannt, entschleunigt und inspiriert uns eigentlich in unserem Leben? Welche Worte und Gedanken sind es, die einen Tag heller machen und ein Herz aufleuchten lassen? Dazu kommt hier ein Video-Clip, eine Sammlung von Ideen zu diesem Thema. Sicher ist sie nicht vollständig und vielleicht möchtest Du hier per Kommentar etwas aus Deiner Sicht ergänzen.
Falls es uns gelingt, noch mehr Inspirationen zusammenzubekommen, werde ich sie zusammentragen und einen neuen Film erstellen mit Ideen und Vorstellungen, was es für die Menschen bedeutet, ein entspanntes, entschleunigtes und inspiriertes Leben zu führen.
Nachtrag:
Stichtag soll der 26. Mai 2014 sein
Bis dahin möchte ich sammeln.
Den Video-Clip gibt es auf YouTube auch in einer Englischen Fassung. Sie befindet sich hier
http://youtu.be/UW9K4pHNpcY
Lange Rede, kurzer Sinn … genieße einfach den kurzen Film und falls Du ihn teilen möchtest, um noch mehr Lebensideen zu sammeln, tu das herzlich gern.
Ein Hinweis zum Kommentieren:
Gleich links unter diesem Post befindet sich in dem grauen Feld die Kommentarfunktion. Wenn Du darauf klickst, erscheint das Feld, in das Du schreiben kannst. Das geht auch wunderbar anonym, indem Du unter dem Schreibfeld in der Klappliste bei „Profil auswählen“ den Punkt „Anonym“ auswählst.
Falls es uns gelingt, noch mehr Inspirationen zusammenzubekommen, werde ich sie zusammentragen und einen neuen Film erstellen mit Ideen und Vorstellungen, was es für die Menschen bedeutet, ein entspanntes, entschleunigtes und inspiriertes Leben zu führen.
Nachtrag:
Stichtag soll der 26. Mai 2014 sein
Bis dahin möchte ich sammeln.
Den Video-Clip gibt es auf YouTube auch in einer Englischen Fassung. Sie befindet sich hier
http://youtu.be/UW9K4pHNpcY
Lange Rede, kurzer Sinn … genieße einfach den kurzen Film und falls Du ihn teilen möchtest, um noch mehr Lebensideen zu sammeln, tu das herzlich gern.
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